Blog, Gedanken
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Wenn es Zeitmaschinen geben würde und die Kunst einen guten Weg einzuschlagen.

Letzen Freitag habe ich erleichtert meine letzte Klausur in die Hände der Aufseher gedrückt. Jetzt bin ich für drei Monate ein freier Mensch und kann mir jeden Tag neu überlegen worauf ich Lust und Laune habe. Ein totaler Luxus und ich haben diesen Freitag herbeigesehnt wie kleine Kinder Weihnachten oder ihren Geburtstag. Wahrscheinlich irgendwie normal aber bei mir war es dieses Mal hauptsächlich so, weil ich dieses Semester  überhaupt keine Motivation hatte.
Ich bin zur Uni gegangen, hab ich mich in die Vorlesungen gesetzt, halb herzig zugehört und gedacht okay damit habe ich meinen Pflichtteil für den heutigen Tag abgeschlossen…

Außer den Vorlesungsbesuchen ist also bei mir Uni- technisch nicht viel passiert. Ich habe nichts nachgearbeitet, habe nichts nachgelesen, mich nicht informiert.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Prüfungszeit losging hat das auch gut funktioniert, aber dann wurde es echt anstrengend und stressig. Ich wollte nicht durch meine Prüfungen fallen, gleichzeitig war immer die Frage im Hinterkopf Willst du das überhaupt machen? Ist der Beruf überhaupt was für dich?

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf habe ich mich dann durch den Prüfungsstoff gearbeitet und meine Prüfungen abgelegt, die Fragen sind aber nach den Prüfungen geblieben.
Jetzt da die Semesterferien begonnen haben würde ich am liebsten den ganzen Unikram und die Fragen ganz weit bei Seite schieben und bis Oktober nicht mehr daran denken. Würde sicher auch gut funktionieren, aber dann wird das neue Semester wahrscheinlich eine Fortsetzung des vergangenen Semesters.
Deswegen mache ich jetzt im August ein Praktikum, um für mich auszutesten, ob die Tätigkeit auf die mein Studium hinausläuft überhaupt etwas für mich ist.
Viele sind sicher so schlau und machen schon vorher ein Praktikum in dem Bereich, der relevant für ihr Studium oder die Ausbildung sein wird. Ich war damals ein Jahr im Ausland und als ich dann im Sommer wieder kam, habe ich gedacht jetzt muss ich schnell, schnell einen Studienplatz finden, ich habe doch gar keine Zeit mehr für ein Praktikum.
Jetzt, 2 Semester später würde ich sagen, dass ist totaler Quatsch. Man muss nicht schon direkt mit 19 anfangen zu studieren,beziehungsweise ist es auch okay länger als ein Jahr nach dem Abi Pause zu machen. Ich finde es viel wichtiger,dass wenn man anfängt zu studieren oder eine Ausbildung zu machen weiß, wo man da eigentlich grob drauf hin arbeitet.
Heute würde ich mir nach dem Auslandsjahr noch ein ganzes Jahr frei nehmen und in allen Bereichen die mir irgendwie interessant erscheinen Praktika machen. Einfach verschiedenste Dinge ausprobieren,vielleicht auch einfach mal Sachen, die ich so gar nicht in den Fokus gestellt hätte, denn solche Erfahrungen sind nie verschwendete Zeit. Also lasst euch nicht stressen und nehmt euch die Zeit herauszufinden, was euch Spaß macht!

In diesem Sinne

einen wunderschönen Tag euch allen!

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2 Kommentare

  1. Das empfinde ich auch so. Man sollte sich wirklich Zeit lassen mit der beruflichen Wahl, schließlich muss man damit glücklich werden und einige Jahre in dem Beruf verbringen.
    LG, Mia

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