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Spinat -Süßkartoffel – Champignons – curry aka Reste verwerten

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Ich wohne in einer WG, in der wir Lebensmittel und auch unsere leckeren Gerichte miteinander teilen. Eine ziemlich coole Idee, von der ich mich aber erst ein wenig überzeugen musste. Wie immer wenn man Aufgaben untereinander aufteilt braucht es in gewisser Form ein paar Regeln. Die haben wir auch – alles was wir einkaufen beispielsweise schreiben wir ein kleines, rosa Schulheft und dann rechnen wir aus, was wir im Monat bezahlt haben. Den Betrag teilen wir dann so auf, dass jeder genau gleich viel bezahlt. Das finde ich eine prima Sache, denn wenn man selbst noch kein richtiges Einkommen hat, macht es schon einen Unterschied, ob man im Monat beispielsweise 50 Euro mehr als der Rest ausgeben hat. 
Von dieser Seite aus ist also alles geklärt. Die andere Seite betrifft das Kochen. Dafür hatten wir zu Beginn keine Regelung, was aber dazu führte, dass eine Person fast immer kochte und der Rest einfach mitaß. Das passiert schnell wenn man unterschiedlich spät Feierabend hat, unterschiedlich oft abends unterwegs ist etc.
Im Endeffekt haben wir dann auch eine lockere Regelung fürs Kochen eingeführt. Jeder trägt in unseren WG – Kalender ein, wann er vorhat in der nächsten Woche zu kochen, was super funktioniert. Ich koche pro Woche ca. 2 Mal und kann mindestens 5 Mal die Woche warm essen und sogar noch oft für den nächsten Tag Mittagessen mitnehmen. Ich finde das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie super so eine Gemeinschaft sein kann. Jeder hilft mit und alle haben was davon. Wenn man einen Abend dann doch mal nicht kochen kann, ist es auch kein Problem – dann wird entweder Brot gegessen oder ein anderes WG Mitglied springt ein.

Nach dieser extrem langen Einführung in unser Essenssystem nun aber zum Rezept, dass eigentlich kein Rezept ist. Auch ein Nebenprodukt unseres Food – sharing. Man weiß quasi nie, was die anderen vor haben zu kochen und dadurch weißt du eigentlich auch nie, was an frischen Gemüse noch da ist, wenn du kochen willst. Deswegen entstehen bei mir oft Gerichte, die das Ziel haben, Reste zu verwerten 😉

Vor ein paar Tagen gab es deswegen also dieses Gericht :

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Zutaten: (für ca. 3 – 4 Personen)

– 2 Knoblauchzehen
Champignons ( ca 200 – 300 Gramm)
eine große Süßkartoffel
Blattspinat ( ich habe eingefrorenen benutzt (eine große Packung), den hatten wir noch im Gefrierfach)
Kokosnussmilch (bei mir war es eine halbe angebrochene Dose, also könnt ihr einfach eine kleine verwenden)
Reis
Gewürze ( Curry Pulver, Chilli Pulver, Salz, Pfeffer, Kurkuma, Koriander)
etwas Honig

Und so geht es:

Als erstes schneidet ihr den Knoblauch, schält die Süßkartoffel ( obwohl ich da nie sicher bin, ob man das überhaupt muss – wisst ihr das?) und schneidet sie in kleine Würfel.
Öl in der Pfanne erhitzen und Knoblauch darin mit Salz und Pfeffer anbraten. Dann kommen die Süßkartoffelwürfel dazu, welche jetzt für 15 Minuten braten müssen.

 

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Süßkartoffeln ebenfalls mit ein wenig Salz und Pfeffer, Currypulver, Honig und Chilli -Pulver würzen. Während die Kartoffeln braten(unbedingt Deckel auf die Pfanne, sonst brennen sie euch an), Champignons in Scheiben schneiden, Spinat schon mal in eine Schüssel geben und den Reis anstellen. Wenn die Kartoffeln anfangen weich zu werden (also nach ca. 15 Minuten) wird der Spinat hinzugegeben. Nach weiteren 5 Minuten kommen dann auch die Champignons hinzu. Alles noch mal nachwürzen und ein bisschen anbraten. Jetzt kommt die Kokosnussmilch hinzu. Diese kurz aufkochen lassen und noch mal probieren. Die Kokosnussmilch mildert die Gewürze stark ab, weshalb oft nochmal ins Gewürzregal gegriffen werden muss.

Nun sollte auch der Reis fertig sein und ihr könnt ordentlich schlemmen 🙂 Lasst es euch schmecken!

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