Monat: Februar 2016

Joghurt – Früchte – Smoothie mit Chia Samen

Bei Andrew (meinem Freund) zu Hause gibt es einen Smoothie Mixer – also so ein Teil in das man echt nur alles reinschmeißt, auf einen Knopf drückt und los geht es. Ich empfinde das als totalen Luxus, denn wenn immer ich mir einen Smoothie zu Hause machen wollte, dann musste der alte Pürierstab ran. Logischerweise hat mich jetzt natürlich sofort die Smootie Lust gepackt :D.  Als erstes habe ich einen einfachen Drink aus Früchten gemacht. Bei Früchten kann man meiner Meinung nach nicht besonders viel falsch machen. Es schmeckt immer irgendwie süß und dadurch lecker ;). In nächster Zeit möchte ich aber doch mehr Grüne Smoothies ausprobieren. Ich habe schon einen mit Babyspinat und Früchten gemacht, das war auch sehr lecker. Spinat hat ja nicht so einen starken Eigengeschmack, von daher hat man auch hier fast nur das Obst geschmeckt. Trotzdem war natürlich der ganze Saft grün, was schon erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig ist 😉 Ich habe ein wenig gegoogelt weil ich mal gehört habe, dass man eher Gemüse als Obst in flüssiger Form zu …

Winter wonder land

Hallo an Alle 🙂 , ich bin gut hier gelandet und möchte heute mit meinem ersten Reisebericht aus Neufundland beginnen: Montagabend stieg ich mit zittrigen Beinen aus dem kleinen Propellerflugzeug. Ich habe generell Flugangst, aber diesmal war es recht entspannt mit den großen Maschinen. Für die letzte Etappe musste ich aber in ein Miniflugzeug, in das gerade mal 18 Leute reinpassen. Als ich vorne auf dem Minisitz, eingequetscht zwischen Gepäck und Tür saß wusste ich wirklich  nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Als das Teil dann in die Luft stieg, war mir eher nach Weinen zumute. Alles hat vibriert, ich konnte nichts sehen und wir sind ordentlich herum geschaukelt. Die Landung war dann das Schlimmste und ich hatte eine solide Panikattacke. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich war wieder festen Boden unter den Füßen zu haben 😉 Vom Flughafen aus ging es dann zu den Großeltern von meinem Freund, in ein sehr kleines Dorf, das direkt am Fuß der Berge liegt. Dort wurden wir natürlich erst einmal verwöhnt – es gab Tee …

Liebster Award Number 1

Yeahhh ich habe zum ersten Mal den Liebster Award bekommen 🙂 🙂 Ich weiß, für manche Blogger ist das schon bald lästig, aber ich habe mich wie eine Schneekönigin darüber gefreut, dass mich atroksia (https://atroksia.wordpress.com) ausgesucht hat. 🙂 Wenn man Blogeinträge eintippt, hofft man ja schließlich schon, dass irgendjemand daran Spaß hat und für sich was mitnehmen kann. So ein positives Feedback ist also super und motiviert mich, fleißig weiter zu schreiben 🙂 So jetzt muss ich erst einmal auf die Liste gucken, wie ich das machen muss 😛 Okay, jetzt erst einmal die Fragen beantworten. Die hatten es ganz schön in sich. Vor allem bei der Frage zur besten Erfindung habe ich ewig überlegt. Es wurde schon einfach zu viel Zeug erfunden 😀 1. Was würdest du niemals zurück lassen, falls deine Wohnung/Haus in Flammen stehen würde? So blöd wie es auch klingt, wahrscheinlich meinen Laptop samt Festplatte. Da sind einfach so viele Erinnerungen drauf und meine Fotoalben, weil dort lauter Fotos von meiner analogen Kamera drin sind, die ich so auch nicht wieder bekommen …

Umzug, Neustart, Abenteuer, Abschiedsschmerz.

Vier Wörter, die mein momentanes Gefühlschaos ziemlich gut zusammenfassen. Am Wochenende war es so weit. Gepackte Kisten, eine Weltkarte, Tisch, Bett, Schrank, Sofa und anderer Kleinkram wurden in den Anhänger verstaut und dann habe ich Nordrhein – Westfalen Tschüss gesagt. Ich muss zugeben, dass ich Nordrhein – Westfalen den Rücken zudrehe, tut mir nicht so weh. Das Fleckchen war nichts für mich. Zu städtisch, zu viele Menschen. Aber um die Menschen, mit denen ich die vergangenen Monate verbracht und eine wunderbare Altbauwohnung geteilt habe, tut es mir leid. Abschied ist schon eine seltsame Sache, vor allem wenn er so endgültig ist. Wenn ich meine Familie umarme und sage bis bald, dann weiß ich genau was das heißt. In meinem Fall heißt bis bald bis in drei Monaten. Bei meinen Mitbewohnern weiß ich nicht was es heißt – bis in ein paar Monaten, Jahren – oder schafft man es am Ende doch nie sich auf den Kaffee in der neuen Heimat zu treffen? Wir werden sehen. Erst einmal hilft da wohl nur nach vorne schauen und …

gesundes Müsli selbstgemacht

Vor ungefähr zwei einhalb Jahren war ich für ein paar Wochen auf einer Farm, wo die Frau sich einmal die Woche ihre Ration Müsli im Ofen zubereitet hat.  Ich war damals total beeindruckt wie einfach und lecker das ist und war mir sicher, das probiere ich auch aus. Ein paar zaghafte Versuche wurden auch unternommen; ich habe Haferflocken gekauft, getrocknetes Obst besorgt, aber an irgendwas ist es dann doch immer gescheitert und alles blieb im Schrank – bis heute 😉 Da ich ja in ein paar Tagen aus meiner WG ausziehe, wollte ich noch ein paar Abschiedsgeschenke machen. Und eins davon war selbstgemachtes Müsli. Also stand ich heute Nachmittag in der Küche und habe mich das erste mal daran versucht. Dabei war es wieder einer dieser Momente in denen man denkt: oh man, das hätte ich schon soooo viel früher machen sollen :D. Denn obwohl es mir ein klitzekleines bisschen verbrannt ist, war es doch sehr lecker und crunchy. Als Rezept habe ich mir ein Müsli mit vielen verschiedenen Nüssen und wenig Zucker ausgesucht. Hier ist die Zutatenliste: …

4 Wochen „Schluss mit halben Sachen“ – Bilanz

Genau vor einem Monat habe ich meinen Blogpost „Schluss mit halben Sachen“ veröffentlicht – es ist also Zeit für eine Zwischenbilanz. 🙂 Ich hatte ja vor in vier Lebensbereichen nachhaltiger zu leben. Diese waren : Einkaufen, Kleidung, Umgang mit Gegenständen, Transport. Fangen wir mal mit Einkaufen an. Gleich der Teil, bei dem ich mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert habe. Ich hatte mir ja vorgenommen so gut wie alles verpacksungsfrei und regional auf dem Wochenmarkt einzukaufen. Ich habe das auch einige Male gemacht, aber dann konnte ich meinen inneren Schweinehund doch nicht besiegen. Statt morgens eine Stunde früher aufzustehen, um auf den Markt zu gehen, bin ich dann doch schnell nach der Arbeit noch in den Supermarkt geflitzt. Aber es lag auch noch an anderen Gründen, die ich mit besserer Organisation in den Griff kriegen kann: Oft hatte ich einfach kein Bargeld da, wenn ich morgens zum Markt wollte Habe ich nicht genug vorgeplant und hatte dann in der Mitte der Woche nicht mehr genug zu essen wodurch ich zum Supermarkt musste, weil der Markt …

OHH JE !

Bild von : http://alles-nur-psychisch.com/wp-content/034-Selbstzweifel.jpg Wie heißt dieses Sprichwort gleich? „When nothing goes right, go left?“ – Ja, so ein Tag war heute bei mir auch, aber anstatt “left“ zu gehen, bin ich nach Hause gegangen. Es hat einfach nichts funktioniert. Ein Text, an dem ich ca. eine Stunde gesessen hatte, bekam ich mit „gefällt mir nicht, ist irgendwie zu sperrig“ zurück und eine bereits fertige Nachricht sollte auf Wunsch einer Person, die an dem zu berichtenden Geschehen beteiligt ist, abgeändert werden. Die korrigierten Texte kamen am Ende auch nicht besonders gut an und so habe ich einfach beschlossen den Nachmittag ein paar Überstunden auf dem Sofa abzusitzen. Nur genießen konnte ich es irgendwie rein gar nicht. Im Kopf hatte ich dieses ungute Gefühl, nicht gut in dem zu sein was ich mache. Ich hatte dieses Ich-krieg-es-einfach-nicht-hin-Gefühl. Wahrscheinlich hatte das jeder schon mal und ich muss sagen, es lässt sich nicht besonders leicht abschütteln. Vor allem bei den Dingen die einem wichtig sind, möchte man mit Erfolg glänzen. Das man den aber erst hart erarbeiten muss, …