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Wochen voller Erkentnisse

Einen wunderbaren Montag euch allen 🙂  Die meisten haben wahrscheinlich gar nichts gemerkt, aber fĂŒr mich fĂŒhlt es sich an, als wĂ€re ich fĂŒr eine halbe Ewigkeit von der BildflĂ€che verschwunden. Ich war krank und zwar richtig. FĂŒr ein paar Tage lag ich ausschließlich auf der Couch und habe mich nur bewegt, um die Fernbedienung oder etwas Essbares zu finden und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Folgen von the office ich geschaut habe. TaschentĂŒcher gibt es mittlerweile auch keine mehr im Haus, aber dafĂŒr bin ich wieder relativ fit. Neben den ganzen nervigen Symptomen, die so eine ErkĂ€ltung mit sich bringen, war es aber irgendwie auch ganz angenehm sich fĂŒr Stunden – ohne schlechtes Gewissen – Serien anzuschauen. Nur eine Sache fand ich gar nicht gut:

Die KreativitĂ€t und die Motivation lies nach. Nach ein paar Tagen war ich echt schon wieder einigermaßen ĂŒber dem Berg, aber ich hatte ĂŒberhaupt keine Lust wieder loszulegen. Die Ideen waren weg und ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Nicht mal zum Blog schreiben hatte ich Lust. Lieber einfach wieder vor den Fernseher legen und beschallen lassen. 

Es ging also noch ein paar Tage weiter mit Serien schauen und abgammeln (obwohl ich echt schon wieder relativ gesund war), bis ich mir gestern gesagt habe du musst echt mal wieder deinen Hintern von der Couch bewegen. Gestern war zwar Sonntag aber das war egal, schließlich war meine ganze Woche ein reiner Sonntag gewesen.

Erkenntnis des Tages:

Wenn man sich zu lange beschallen lÀsst, dann gehen die eigenen Ideen flöten.

Nach dem anfĂ€nglichen Motivationstief war der Tag noch richtig erfolgreich. Wir haben ordentlich gepflanzt und das Esszimmer in eine kleine Beetlandschaft verwandelt. Jetzt heißt es Daumen drĂŒcken, damit es bald ordentlich wĂ€chst und gedeiht.

Es gab aber nicht nur eine Erkenntnis des Tages gestern, sondern in der letzten Zeit gab es auch eine Erkenntnis der letzten Wochen:

Höre immer auf dein BauchgefĂŒhl.

Jap, das klingt einfach, ist es aber nicht immer. Es gab in den letzten Wochen ganze drei Situationen wo mein BauchgefĂŒhl mir sofort gesagt hat was richtig fĂŒr mich ist, ich aber manchmal erst beim zweiten Hinhören verstanden habe.

Situation 1

Vor ein paar Tagen war ich in einem Second Hand Store. Ich hatte Lust mal wieder zu shoppen (das letzte Mal war im Januar) und mich ein wenig fĂŒr den FrĂŒhling einzukleiden. Dort angekommen bemerkten wir (der Vater meines Freundes und ich), dass neben uns ein sehr alter Mann mit dem Kopf auf dem Lenkrad lag und schlief?!. Wir schauten also durch seine Fensterscheibe ob alles in Ordnung ist, als eine Frau auf uns zukam und uns erzĂ€hlte, dass der Mann schon dort saß als sie vor einer Weile ankam. Wir klopften also und fragten ob alles in Ordnung ist – der Mann bejahte.

Eine Stunde spĂ€ter, als wir wieder aus dem GeschĂ€ft kamen, saß der Mann noch immer da, Kopf auf dem Lenkrad und das Auto lief. Wir klopften erneut und fragten, ob er auf jemanden warte. Er sagt ja. Zu diesem Zeitpunkt waren wir jedoch schon echt skeptisch, vor allem weil der Mann schon sehr alt war und zudem auch sehr ungesund aussah. Wir parkten also ein paar Meter entfernt und warteten. Wir ĂŒberlegten nach Hause zu fahren, aber unser BauchgefĂŒhl sagte was anderes. Also riefen wir die Polizei.

Es folgte eine kleine Verfolgungsjagd, die zu lang ist um sie hier zu erzÀhlen. Das Ende vom Lied war jedoch, dass uns der Polizist erzÀhlte, dass es einen Àhnlichen Anruf genau zu diesem Auto gab, aber damals die Person schon weg war, als die Polizei eintraf. Wir waren also froh, dass wir die Polizei gerufen hatten und ein bisschen aufregend war es auch :p

Situation 2

Vor ca. zwei Wochen war ich beim Frisör, das erste Mal nach fast drei Jahren. Ich war ziemlich aufgeregt und hatte Lust die Haare einfach abzuschneiden. Jeder um mich herum war jedoch anderer Meinung. Ihr kennt diese SĂ€tze bestimmt : Du willst doch nicht die schönen langen Haare abschneiden… 

Am Ende war ich so verunsichert, dass ich beim Frisör nur Spitzen und Stufen schneiden lies. Was fĂŒr eine EnttĂ€uschung. Nach ein paar Tagen meldete sich das BauchgefĂŒhl wieder zu Wort. Daraufhin schnitt ich sie nachts halb 1 im Badezimmer einfach ab. Obwohl es nicht perfekt war, spĂŒrte ich sofort die Erleichterung. Am nĂ€chsten Tag schnitt ich nochmal nach und jetzt fĂŒhle ich mich einfach viel wohler. Und wer hĂ€tte es gedacht, jetzt finden alle, dass die kĂŒrzeren Haare besser sind.;)

Situation 3

Gestern habe ich nicht nur gepflanzt, sondern war auch mal wieder sportlich. 🙂 Andrew und ich hatten verabredet joggen zu gehen – egal bei welchen Wetter. Als er dann abends aus der Uni kam regnete es in Strömen. Sein Vater meinte nur: Ihr wollt doch bei diesem Wetter nicht rausgehen… und ich merkte, dass ich zu ĂŒberlegen begann. Dabei hatte ich das GefĂŒhl, dass es uns gut tun wird zu laufen, vor allem wegen dem Regen. Wir zogen also Regensachen an und joggten los. Unser Ziel war es einen großen Berg hoch und runter zu laufen und ich kann euch sagen, es war hart!

Ich habe ĂŒberhaupt keine Kondition, aber gestern habe ich durchgezogen. In meinem Kopf war immer nur der Gedanke: Hauptsache zu rennst, alles andere ist egal. Ich war langsam, aber ich bin ohne Pause oben angekommen. ZurĂŒck zu Hause war ich nicht nur super stolz, dass ich es geschafft hatte, auch mein Körper fĂŒhlte sich super.

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Ausgepowert aber glĂŒcklich

Vor allem habe ich das GefĂŒhl, dass ich das letzte bisschen Krankheit ausgeschwitzt habe und jetzt wieder loslegen kann. Ich freue mich wieder zu posten.

FĂŒhlt euch gedrĂŒckt und hört auf euer BauchgefĂŒhl 😉

Eure Macky

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2 Kommentare

  1. Hallo Macky!

    Das ist ein schöner, motivierender Post direkt aus dem Leben – das gefĂ€llt mir! 🙂
    Gut, dass ihr bei der Sache mit dem Auto die Polizei gerufen habt – das klingt ja wirklich ganz schön aufregend! Aber das mit den Haaren kann ich absolut nicht nachvollziehen – ich könnte niemals meine Haarpracht abschneiden! Die Szene mit dem Bad um ein Uhr nachts hat allerdings etwas sehr Filmisches, finde ich.Es ist auf jeden Fall sehr mutig von dir, dass du dich davon trennen konntest und hoffe, du bist lange mit deiner neuen Frisur glĂŒcklich! 🙂

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Jenni

    GefÀllt 1 Person

    • Hehe danke. Ich weiß, manche können es sich gar nicht vorstellen jemals ihre Haare abzuschneiden. Das kann ich zum Beispiel gar nicht nachvollziehen 😀 Zum GlĂŒck hat jeder einen anderen Geschmack 🙂

      GefÀllt 1 Person

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