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Rentiere in freier Wildbahn

Mei o mei es ist schon wieder lange her…  Ich weiß nicht ob ihr das kennt, aber ich habe das Gefühl es gibt Zeiten in denen man einatmet und Zeiten in denen man ausatmet. In den letzten Wochen haben ich also viel eingeatmet – gelesen, gezeichnet, getöpfert. Mein Schreibe – und Mitteilungsbedürfnis war so ziemlich bei Null, aber ich habe es genossen. Jetzt hatte ich aber mal wieder das Bedürfnis auszuatmen 😉

Meine letzten Tage in Kanada sind angebrochen und um die letzten Tage nochmal richtig zu genießen sind wir am Samstag in den Nationalpark Gros Morne gefahren.

Der Park ist mit  1805 Quadratkilometern der zweitgrößte in Kanada. Ich wollte dort schon immer einmal hin… Googelt einfach mal Gros Morne und ihr werdet verstehen weshalb 😛

Jedenfalls war es genauso schön wie ich es mir vorgestellt habe und für alle, die die Tierwelt Kanadas ein wenig genauer unter die  Lupe nehmen wollen, ist dies der perfekte Ort. Man muss sich schon echt die Augen zuhalten, wenn man keinen Elch sehen will.

Wir haben insgesamt vier Elche gesehen, einen davon in der Dämmerung, wie er durch Wasser gewatet ist. Das absolute Highlight waren aber fünf Elche, die direkt neben der Straße gemütlich gegrast haben. Wir haben angehalten und saßen einfach direkt neben den Rentieren und haben ihnen beim Futtern zugeschaut.

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Und das schönste daran ist, dass keines dieser Tiere eingezäunt ist. Sie leben einfach im Nationalpark, weil dort die Bedingungen für sie am besten sind (viel Wald, wenige Straßen), aber wenn sie wollen, dann können sie einfach woanders hinziehen.

Aber nicht nur die Tierwelt in Gros Morne ist super interessant, auch die Natur. Zum Beispiel gibt es einen Ort im Nationalpark, an dem ein Stück vom Erdmantel durch Faltungen bis an die Oberfläche gehoben wurde. Dieses Gebiet nennt man die Tablelands. Ich habe sowas noch nie gesehen. Man hatte das Gefühl mitten in der Wüste ausgesetzt worden zu sein, doch wenn man sich umgedreht hat waren dort schneebedeckte Berge und das Meer.

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Wir sind fast bis nach oben geklettert und es war um einiges weiter als ich gedacht habe. (Danach hatten wir einen kleinen Sonnenstich ;))

Die Aussicht dort oben war jedoch so schön, dass ich diesen Sonnenstich leicht verkraftet habe. Wir wollten auch noch eine Bootstour durch die Fjorde machen, aber die Saison war noch nicht eröffnet. Generell erwacht in Neufundland alles erst im Juni. Nicht mal die Cafes hatten geöffnet.

Auch viele der Wanderrouten waren noch gesperrt, weil viele Tiere jetzt ihre Babys haben und man sie natürlich nicht stören will.

Es war trotzdem wunderschön und das Rentierbild wird auf jeden Fall aufgehängt 😉

Ich hoffe ihr hattet ein schönes, langes Wochenende.

Bis bald,

Marie

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5 Kommentare

    • Vielen Dank – ich kann auch jedem nur immer wieder sagen: Gönnt euch mal eine Reise nach Kanada :3 Bin mal gespannt was du so in Kolumbien siehst!!

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