Alle Beiträge, die unter Gedanken gespeichert wurden

Mit Abenteuern gefüllte Seiten

Aus irgendeinem Grund haben mich schon immer Bücher fasziniert, in denen Menschen große Abenteuer in der Wildnis erleben. Nur mit einem Rucksack auf dem Rücken und einem Paar Wanderschuhen an den Füßen, der Natur vollkommen ausgeliefert. Pack noch eine Portion Selbstfindung mit rein und ich habe die Bücher nur so verschlungen. (Wahrscheinlich war auch das kein unwichtigerer Grund für meine Entscheidung nach dem Abi nach Kanada zu gehen 😉 ) Ich selbst würde mich nie trauen tausende Kilometer alleine durch unberührte Natur zu laufen, aber im kleineren Stil reizt mich das schon. Vor allem wenn die ersten Sonnenstrahlen sich wieder öfter blicken lassen, würde ich am liebsten einfach losziehen. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man nur mit dem Allernötigsten draußen unterwegs ist. Man muss seinen Verstand einschalten, wachsam sein und improvisieren. Fast nie läuft alles nach Plan und es kann echt unangenehm sein, wenn man im strömenden Regen sein Zelt aufstellen muss und dann nichts trockenes zum Schlafen hat. Wenn einen am nächsten Morgen aber die Sonne wieder weckt, man seine streng eingeteilte …

😀Liebster Award der Zweite! :)

Mein kleines Baby hat seinen zweiten Blog Award bekommen! Vor ca. zwei Monaten wusste ich noch nicht einmal was ein Liebster Award ist und hier nun schon der Zweite. Vielen Dank an die liebe Maja, die mich dafür nominiert hat. Also ich würde sagen ich lege gleich mal los, aber zuerst noch schnell die Regeln: dem Blogger danken, der mich nominiert hat Dann diesen Blogger verlinken Den Liebster-Award-Button einfügen die elf gestellten Fragen beantworten sich elf neue Fragen ausdenken fünf bis elf andere Blogs für den Award nominieren (ich lese bis jetzt nur eine handvoll Blogs, von denen ich auch schon welche nominiert hatte, deswegen gibt es nur 3 ) und schließlich: den “Auserwählten” die frohe Botschaft übermitteln Und los geht es mit den Fragen: 1.Was hat dich dazu bewogen, zu bloggen? Ich glaube zum bloggen bewogen hat mich vor allem der Spaß am kreativen Austausch. Ich liebe es durch Blogs oder Pinterest zu stöbern und mich für neue DIYs, Rezepte etc. inspirieren zu lassen und genauso finde ich es super, wenn ich auch ein paar Leute …

Wochen voller Erkentnisse

Einen wunderbaren Montag euch allen 🙂  Die meisten haben wahrscheinlich gar nichts gemerkt, aber für mich fühlt es sich an, als wäre ich für eine halbe Ewigkeit von der Bildfläche verschwunden. Ich war krank und zwar richtig. Für ein paar Tage lag ich ausschließlich auf der Couch und habe mich nur bewegt, um die Fernbedienung oder etwas Essbares zu finden und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Folgen von the office ich geschaut habe. Taschentücher gibt es mittlerweile auch keine mehr im Haus, aber dafür bin ich wieder relativ fit. Neben den ganzen nervigen Symptomen, die so eine Erkältung mit sich bringen, war es aber irgendwie auch ganz angenehm sich für Stunden – ohne schlechtes Gewissen – Serien anzuschauen. Nur eine Sache fand ich gar nicht gut: Die Kreativität und die Motivation lies nach. Nach ein paar Tagen war ich echt schon wieder einigermaßen über dem Berg, aber ich hatte überhaupt keine Lust wieder loszulegen. Die Ideen waren weg und ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Nicht mal zum Blog schreiben hatte ich Lust. Lieber einfach wieder vor den …

Und wovon träumst du?

Als ich vor zwei Jahren das erste Mal nach Neufundland kam war alles ziemlich neu. Um mich also ein bisschen zu integrieren, beschloss ich einen Töpferkurs zu machen. Wenn ich jetzt daran zurück denke, finde ich das fast schon ein bisschen witzig, denn in der Schule war Töpfern im Kunstunterricht das reine Grauen. 
Aus traurigen Tonwürsten mussten wir Schüssel formen. Ich kam mir dabei vor wie im Bastelkurs für Vorschulkinder. Alles hat geklebt und geschmiert und das Endresultat wurde ein ungeliebtes Weihnachtsgeschenk für meinen Vater. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass das meine letzte Begegnung mit Ton war – hehe hätte ich damals mal in die Zukunft blicken können. Jedenfalls begann ich diesen Töpferkurs, hauptsächlich um ein paar neue Leute kennen zu lernen. Wir kneteten ein paar Schüsselchen und einen Teller, machten Perlen und glasierten. Die Leute waren nett, wir lachten zusammen und das Töpferstudio mit dem Blick auf den Hafen und das Meer wurde zur Wohlfühloase für mich. Je weiter der Kurs voranschritt, desto länger schienen die Abstände zwischen den Treffen zu werden. Die …

We need peace.

Heute schreibe ich schon meinen 36. Post. Dieser Blog macht mir unglaublich großen Spaß, er ist das Ventil für meinen kreativen Kopf und dass ich mich hier mit euch auszutauschen und auf euren Blogs herumzustöbern kann, schätze ich sehr. Seit ein paar Tagen juckt es mich jedoch in den Fingern hier auch einmal über ernstere Gedanken zu schreiben, die mich im Moment beschäftigen. Am Wochenende habe ich per Laptop die Bilder vom Attentat in Brüssel verfolgt. An diesem Wochenende sind aber nicht nur dort unschuldige Menschen gestorben, sondern auch in Afghanistan und Pakistan. Man selbst sitzt nur vorm Bildschirm und schaut schockiert auf Bilder von rennenden und schreienden Menschen. Und wie so oft in den letzten Monaten frage ich mich, was da gerade in unserer Welt passiert? Dieses Gefühl von Unsicherheit und Angst ist neu, irgendwie schien Europa und vor allem Deutschland doch immer so sicher. Und wahrscheinlich sind wir auch immer noch relativ sicher, aber es ist nicht zu übersehen – die westlichen Länder sind stärker ins Visier geraten. All die Konflikte im nahen …

Die Wegwerfkuh

  Heute möchte ich euch gerne ein Buch vorstellen und damit ein Thema anreißen, das mir wichtig ist. Vor ein paar Wochen bin ich durch den Buchladen geschlendert, auf der Suche nach einem Buch über Kühe (ich interessiere mich für Landwirtschaft und vor allem Kühe haben es mir irgendwie angetan 😉 ). Dabei ist mir dieses Exemplar ins Auge gesprungen:   Die Wegwerfkuh – ziemlich provokanter Titel. Ich war erst einmal kritisch. Wenn man Thesen in den Raum wirft, dann bitte nur wenn sie auf guten Statistiken und Daten beruhen. Bei dem Titel hatte ich eher den Verdacht, dass ich hier auf ein Buch gestoßen bin, das emotional über die bösen Bauern berichten wird, die ihre Kühe nach zwei Jahren zum Schlachter schicken. Und versteht mich nicht falsch, es macht mich absolut wütend und ich denke es ist falsch, dass wir nach diesem Prinzip wirtschaften – Trotzdem kann sich nur etwas ändern, wenn man mit Fakten belegen kann was genau los ist und wo das Problem liegt. Meine Zweifel waren aber unberechtigt, schon nach ein …

Umzug, Neustart, Abenteuer, Abschiedsschmerz.

Vier Wörter, die mein momentanes Gefühlschaos ziemlich gut zusammenfassen. Am Wochenende war es so weit. Gepackte Kisten, eine Weltkarte, Tisch, Bett, Schrank, Sofa und anderer Kleinkram wurden in den Anhänger verstaut und dann habe ich Nordrhein – Westfalen Tschüss gesagt. Ich muss zugeben, dass ich Nordrhein – Westfalen den Rücken zudrehe, tut mir nicht so weh. Das Fleckchen war nichts für mich. Zu städtisch, zu viele Menschen. Aber um die Menschen, mit denen ich die vergangenen Monate verbracht und eine wunderbare Altbauwohnung geteilt habe, tut es mir leid. Abschied ist schon eine seltsame Sache, vor allem wenn er so endgültig ist. Wenn ich meine Familie umarme und sage bis bald, dann weiß ich genau was das heißt. In meinem Fall heißt bis bald bis in drei Monaten. Bei meinen Mitbewohnern weiß ich nicht was es heißt – bis in ein paar Monaten, Jahren – oder schafft man es am Ende doch nie sich auf den Kaffee in der neuen Heimat zu treffen? Wir werden sehen. Erst einmal hilft da wohl nur nach vorne schauen und …

OHH JE !

Bild von : http://alles-nur-psychisch.com/wp-content/034-Selbstzweifel.jpg Wie heißt dieses Sprichwort gleich? „When nothing goes right, go left?“ – Ja, so ein Tag war heute bei mir auch, aber anstatt “left“ zu gehen, bin ich nach Hause gegangen. Es hat einfach nichts funktioniert. Ein Text, an dem ich ca. eine Stunde gesessen hatte, bekam ich mit „gefällt mir nicht, ist irgendwie zu sperrig“ zurück und eine bereits fertige Nachricht sollte auf Wunsch einer Person, die an dem zu berichtenden Geschehen beteiligt ist, abgeändert werden. Die korrigierten Texte kamen am Ende auch nicht besonders gut an und so habe ich einfach beschlossen den Nachmittag ein paar Überstunden auf dem Sofa abzusitzen. Nur genießen konnte ich es irgendwie rein gar nicht. Im Kopf hatte ich dieses ungute Gefühl, nicht gut in dem zu sein was ich mache. Ich hatte dieses Ich-krieg-es-einfach-nicht-hin-Gefühl. Wahrscheinlich hatte das jeder schon mal und ich muss sagen, es lässt sich nicht besonders leicht abschütteln. Vor allem bei den Dingen die einem wichtig sind, möchte man mit Erfolg glänzen. Das man den aber erst hart erarbeiten muss, …

Schaut euch diesen Film an!

Entschuldigt diese forsche Aufforderung, aber hey es lohnt sich wirklich! Ich komme gerade erst aus dem Kino und war so beeindruckt, dass ich mich sofort an meinen Laptop gesetzt habe, um dieses Zeilen zu tippen. Ich spreche von dem Film Suffragette, der wahrscheinlich im Moment hauptsächlich in den alternativen Kinos gezeigt wird. In diesem politischen Drama geht es um die Suffragetten – eine Gruppe von Frauen, die in Großbritannien mit allen Mitteln versucht haben Frauenwahlrecht zu erkämpfen. Man wird direkt zu Beginn in das Jahr 1912 versetzt. Man sieht Frauen in langen Kleider, wie sie hart schuftend in der Wäscherei stehen und Kleidung bügeln und wieder sauber schrubben. Männer in schicken Anzügen haben die Aufsicht. An einem Nachmittag auf dem Weg nach Hause steht eine Frau am Straßenrand und fordert die anderen Frauen auf, für ihre Rechte zu kämpfen. Viele Frauen lachen nur, aber bei anderen sieht man ein Funkeln in den Augen. Es entsteht eine geheime Bewegung.  Es wird demonstriert, es werden Scheiben eingeschmissen und Briefkästen in die Luft gejagt. Die Frauen werden verhaftet …

ein (un)beschwerter Tag

Sitze am Schreibtisch, an meinem teuren Laptop, in meinem warmen Zimmer. Gerade bin ich zur Haustür hineingestolpert, nach einem ausgelassenen Abend mit Freunden. Jetzt ist der Kopf wieder voll. Voll mit fragenden Kindergesichtern, die nach Keksen und Lollies rufen. Voll mit Erwachsenen, die durch die Gänge schlurfen, alle gedrängt in engen Räumen mit niedrigen Decken. Sie sitzen beisammen bei Kaffee und Tee. Die Stimmungen könnte ausgelassen sein, aber stattdessen zieren Sorgenfalten die Stirn und die Gedanken schweben weit weit weg in ein Land, dass einmal Heimat war. Eigentlich wollte ich euch heute mit durch meinen freien Tag nehmen. Ich habe Fotos von meinem Frühstück, vom Besuch des Wochenmarkts, vom Geschirr spülen etc. gemacht – einfach weil ich Lust hatte, mich und meinen Blog euch noch ein bisschen mehr vorzustellen. Doch dann kam der Nachmittag im Flüchtlingsheim (ich helfe dort in einem Café) und es kam mir falsch vor Fotos zu zeigen, die einen unbeschwerten, spaßigen Tag zeigen. Stattdessen war mein Kopf voll mit entwurzelten Menschen und es tat gut ein paar Zeilen dazu aufzuschreiben. Wenn …