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„Freiheit bedeutet,dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen“

  d3vjk4jagnknqc.cloudfront.net/…/Astrid-Lindgren1.jpg Das Zitat der wunderbaren Astrid Lindgren fällt sicher nicht in die Kategorie der berühmtesten Zitate der Welt. Und obwohl es so still und leise daher kommt hat es eine verdammte Wucht. Sich anpassen, von Anderen gemocht werden, dazugehören – wie wichtig(und gut) ist das für uns? Anders sein erfordert Mut und Entschlossenheit, denn jeder hat doch irgendwie das Bedürfnis danach, geliebt und angenommen zu sein. Niemand mag seltsame Blicke im Rücken spüren oder im Vorbeigehen Getuschel hören. Doch manchmal ist es eben notwendig, um frei und glücklich zu sein. Als Astrid Lindgren ihr Manuskript zu Pippi Langstrumpf an einen Verlag sendete wurde es abgelehnt. So eine Geschichte ist nichts für Kinder – viel zu frech ist das kleine rothaarige Mädchen, das Pferde hochheben kann und ohne Eltern in einer Villa wohnt. Nachdem das Buch dann doch veröffentlicht wurde hangelte es viel Kritik. Es wäre nicht gut für Kinder, solche Geschichten zu lesen. Und nicht nur als Schriftstellerin wird sie angeprangert, auch als sie in einer vielbeachteten Rede darüber sprach, dass kein Kind jemals …

Schluss mit halben Sachen.

Heute habe ich wieder mit schlechtem Gewissen den eingeschweißten Brokkoli auf das Fließband gelegt. Gleichzeitig habe ich versucht mir einzureden, dass ich ja zumindest meine Birnen nicht in eine Plastiktüte eingepackt habe – ein schwacher Trost. Es passiert so leicht, dass man sich an seinen eigenen Prinzipien vorbei schleicht. Es ist schließlich unglaublich einfach. In der Stadt sind hunderte Menschen mit vollen Einkaufstüten unterwegs und im Supermarkt hat die Frau vor und die Frau hinter dir jedes ihrer Gemüsesorten in eine gesonderte Tüte verfrachtet. Und du gehörst irgendwie dazu. Vielleicht gibst du dir ein bisschen mehr Mühe. Hier mal Bio Bananen gekauft, dort mal auf einem Wochenmarkt gewesen oder an einem Wochenende die Bahn statt des Autos benutzt. Reicht das? Diese Frage muss sich natürlich jeder selbst stellen. Wenn ich mich selbst frage, meine vielen Prinzipien und Sichtweisen vor mir ausbreite, dann muss ich mit einem eindeutigen Nein antworten. Nein es reicht mir nicht und ich weiß ich könnte so viel mehr machen. Deswegen fange ich heute damit an. Und damit ich morgen nicht wieder …

Wenn es Zeitmaschinen geben würde und die Kunst einen guten Weg einzuschlagen.

Letzen Freitag habe ich erleichtert meine letzte Klausur in die Hände der Aufseher gedrückt. Jetzt bin ich für drei Monate ein freier Mensch und kann mir jeden Tag neu überlegen worauf ich Lust und Laune habe. Ein totaler Luxus und ich haben diesen Freitag herbeigesehnt wie kleine Kinder Weihnachten oder ihren Geburtstag. Wahrscheinlich irgendwie normal aber bei mir war es dieses Mal hauptsächlich so, weil ich dieses Semester  überhaupt keine Motivation hatte. Ich bin zur Uni gegangen, hab ich mich in die Vorlesungen gesetzt, halb herzig zugehört und gedacht okay damit habe ich meinen Pflichtteil für den heutigen Tag abgeschlossen… Außer den Vorlesungsbesuchen ist also bei mir Uni- technisch nicht viel passiert. Ich habe nichts nachgearbeitet, habe nichts nachgelesen, mich nicht informiert. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Prüfungszeit losging hat das auch gut funktioniert, aber dann wurde es echt anstrengend und stressig. Ich wollte nicht durch meine Prüfungen fallen, gleichzeitig war immer die Frage im Hinterkopf Willst du das überhaupt machen? Ist der Beruf überhaupt was für dich? Mit diesen Gedanken im Hinterkopf …