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Rentiere in freier Wildbahn

Mei o mei es ist schon wieder lange her…  Ich weiß nicht ob ihr das kennt, aber ich habe das Gefühl es gibt Zeiten in denen man einatmet und Zeiten in denen man ausatmet. In den letzten Wochen haben ich also viel eingeatmet – gelesen, gezeichnet, getöpfert. Mein Schreibe – und Mitteilungsbedürfnis war so ziemlich bei Null, aber ich habe es genossen. Jetzt hatte ich aber mal wieder das Bedürfnis auszuatmen 😉 Meine letzten Tage in Kanada sind angebrochen und um die letzten Tage nochmal richtig zu genießen sind wir am Samstag in den Nationalpark Gros Morne gefahren. Der Park ist mit  1805 Quadratkilometern der zweitgrößte in Kanada. Ich wollte dort schon immer einmal hin… Googelt einfach mal Gros Morne und ihr werdet verstehen weshalb 😛 Jedenfalls war es genauso schön wie ich es mir vorgestellt habe und für alle, die die Tierwelt Kanadas ein wenig genauer unter die  Lupe nehmen wollen, ist dies der perfekte Ort. Man muss sich schon echt die Augen zuhalten, wenn man keinen Elch sehen will. Wir haben insgesamt vier …

Mit Abenteuern gefüllte Seiten

Aus irgendeinem Grund haben mich schon immer Bücher fasziniert, in denen Menschen große Abenteuer in der Wildnis erleben. Nur mit einem Rucksack auf dem Rücken und einem Paar Wanderschuhen an den Füßen, der Natur vollkommen ausgeliefert. Pack noch eine Portion Selbstfindung mit rein und ich habe die Bücher nur so verschlungen. (Wahrscheinlich war auch das kein unwichtigerer Grund für meine Entscheidung nach dem Abi nach Kanada zu gehen 😉 ) Ich selbst würde mich nie trauen tausende Kilometer alleine durch unberührte Natur zu laufen, aber im kleineren Stil reizt mich das schon. Vor allem wenn die ersten Sonnenstrahlen sich wieder öfter blicken lassen, würde ich am liebsten einfach losziehen. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man nur mit dem Allernötigsten draußen unterwegs ist. Man muss seinen Verstand einschalten, wachsam sein und improvisieren. Fast nie läuft alles nach Plan und es kann echt unangenehm sein, wenn man im strömenden Regen sein Zelt aufstellen muss und dann nichts trockenes zum Schlafen hat. Wenn einen am nächsten Morgen aber die Sonne wieder weckt, man seine streng eingeteilte …

Deutschland – Neufundland, was ist anders?

Heute gibt es mal einen Kulturvergleich. Neufundland — Deutschland, was ist anders? Ich finde am Reisen ist somit das spannendste, dass man Dinge kennenlernt, die ganz anders sind als alles was man von zu Hause kennt. Das fängt Beim Frühstück an, geht über Begrüßungen und Zwischenmenschliches bis hin zu Verkehrsregeln.  Die breite Vielfalt macht einen viel offener für Andersartigkeit und man merkt, dass es nicht nur schwarz und weiß sondern auch ziemlich viel grau dazwischen gibt. Obwohl Kanada von der Kultur her ähnlicher zu Deutschland ist als beispielsweise China oder Indien, gab es doch ziemlich viele Unterschiede, die sich mit der Zeit bemerkbar gemacht haben. Ich habe einige davon heute für euch aufgeschrieben:  Kanadier sind unglaublich freundlich: Ich fange also gleich mal mit einer Aussage an, die schnell falsch verstanden werden kann. Nein, ich denke nicht,dass die Menschen in Deutschland unfreundlich sind und generell kann man nicht alle nicht über einen Kamm scheren, aber es fällt auf, dass Freundlichkeit hier eine hohe Priorität hat. Zum Beispiel wirst du sehr schnell mit Kosenamen wie Sweetheart oder Darling …

Winter wonder land

Hallo an Alle 🙂 , ich bin gut hier gelandet und möchte heute mit meinem ersten Reisebericht aus Neufundland beginnen: Montagabend stieg ich mit zittrigen Beinen aus dem kleinen Propellerflugzeug. Ich habe generell Flugangst, aber diesmal war es recht entspannt mit den großen Maschinen. Für die letzte Etappe musste ich aber in ein Miniflugzeug, in das gerade mal 18 Leute reinpassen. Als ich vorne auf dem Minisitz, eingequetscht zwischen Gepäck und Tür saß wusste ich wirklich  nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Als das Teil dann in die Luft stieg, war mir eher nach Weinen zumute. Alles hat vibriert, ich konnte nichts sehen und wir sind ordentlich herum geschaukelt. Die Landung war dann das Schlimmste und ich hatte eine solide Panikattacke. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich war wieder festen Boden unter den Füßen zu haben 😉 Vom Flughafen aus ging es dann zu den Großeltern von meinem Freund, in ein sehr kleines Dorf, das direkt am Fuß der Berge liegt. Dort wurden wir natürlich erst einmal verwöhnt – es gab Tee …