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Mit Abenteuern gefüllte Seiten

Aus irgendeinem Grund haben mich schon immer Bücher fasziniert, in denen Menschen große Abenteuer in der Wildnis erleben. Nur mit einem Rucksack auf dem Rücken und einem Paar Wanderschuhen an den Füßen, der Natur vollkommen ausgeliefert. Pack noch eine Portion Selbstfindung mit rein und ich habe die Bücher nur so verschlungen. (Wahrscheinlich war auch das kein unwichtigerer Grund für meine Entscheidung nach dem Abi nach Kanada zu gehen 😉 ) Ich selbst würde mich nie trauen tausende Kilometer alleine durch unberührte Natur zu laufen, aber im kleineren Stil reizt mich das schon. Vor allem wenn die ersten Sonnenstrahlen sich wieder öfter blicken lassen, würde ich am liebsten einfach losziehen. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man nur mit dem Allernötigsten draußen unterwegs ist. Man muss seinen Verstand einschalten, wachsam sein und improvisieren. Fast nie läuft alles nach Plan und es kann echt unangenehm sein, wenn man im strömenden Regen sein Zelt aufstellen muss und dann nichts trockenes zum Schlafen hat. Wenn einen am nächsten Morgen aber die Sonne wieder weckt, man seine streng eingeteilte …

Winter wonder land

Hallo an Alle 🙂 , ich bin gut hier gelandet und möchte heute mit meinem ersten Reisebericht aus Neufundland beginnen: Montagabend stieg ich mit zittrigen Beinen aus dem kleinen Propellerflugzeug. Ich habe generell Flugangst, aber diesmal war es recht entspannt mit den großen Maschinen. Für die letzte Etappe musste ich aber in ein Miniflugzeug, in das gerade mal 18 Leute reinpassen. Als ich vorne auf dem Minisitz, eingequetscht zwischen Gepäck und Tür saß wusste ich wirklich  nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Als das Teil dann in die Luft stieg, war mir eher nach Weinen zumute. Alles hat vibriert, ich konnte nichts sehen und wir sind ordentlich herum geschaukelt. Die Landung war dann das Schlimmste und ich hatte eine solide Panikattacke. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich war wieder festen Boden unter den Füßen zu haben 😉 Vom Flughafen aus ging es dann zu den Großeltern von meinem Freund, in ein sehr kleines Dorf, das direkt am Fuß der Berge liegt. Dort wurden wir natürlich erst einmal verwöhnt – es gab Tee …

Umzug, Neustart, Abenteuer, Abschiedsschmerz.

Vier Wörter, die mein momentanes Gefühlschaos ziemlich gut zusammenfassen. Am Wochenende war es so weit. Gepackte Kisten, eine Weltkarte, Tisch, Bett, Schrank, Sofa und anderer Kleinkram wurden in den Anhänger verstaut und dann habe ich Nordrhein – Westfalen Tschüss gesagt. Ich muss zugeben, dass ich Nordrhein – Westfalen den Rücken zudrehe, tut mir nicht so weh. Das Fleckchen war nichts für mich. Zu städtisch, zu viele Menschen. Aber um die Menschen, mit denen ich die vergangenen Monate verbracht und eine wunderbare Altbauwohnung geteilt habe, tut es mir leid. Abschied ist schon eine seltsame Sache, vor allem wenn er so endgültig ist. Wenn ich meine Familie umarme und sage bis bald, dann weiß ich genau was das heißt. In meinem Fall heißt bis bald bis in drei Monaten. Bei meinen Mitbewohnern weiß ich nicht was es heißt – bis in ein paar Monaten, Jahren – oder schafft man es am Ende doch nie sich auf den Kaffee in der neuen Heimat zu treffen? Wir werden sehen. Erst einmal hilft da wohl nur nach vorne schauen und …