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Über Sprossen und wie man die kleinen Wunderpflänzchen selber zieht

Kennt ihr das? Man ist auf der Suche nach etwas, wühlt durch seine Schubladen und plötzlich entdeckt man Dinge von deren Existenz man gar nicht mehr wusste. So ging es mir jedenfalls vor ein paar Tagen, als ich mein Keimgerät in einer Kommode wieder entdeckte. Ich war völlig euphorisch, denn Sprossen ziehen ist eine super Sache. Selbst wenn man keinen grünen Daumen hat (und ich habe schon so einiges auf meiner Fensterbank eingehen lassen), ist es kaum möglich an den Sprossenzucht zu versagen.  Für diejenigen, die beim Thema Sprossen auf komplettes Neuland stoßen, ist hier erst einmal eine Definition: Sprossen sind aus Samenkörnern gekeimte Jungpflanzen – auch Sämlinge genannt. Verwendet wurden sie zu erst im asiatischen Raum auf einer Seefahrt. Weil auf dem Boot alles recht feucht war begannen die Keimsaaten auf dem Schiff an zu keimen. Hungrig wie die Seeleute waren, verspeisten sie die jungen Pflänzchen und waren ganz erstaunt, wie viel Kraft die grünen Stängel ihnen lieferten. Und somit war die Sprossenzucht quasi geboren.  Und genauso wie die Seefahrer können auch wir von den …

Mit natürlichen Farben Eier färben

Nächstes Wochenende ist Ostern. Ich freu mich, bei den drei Männern im Haus (mein Freund, sein Bruder und sein Vater) hält sich die Begeisterung eher in Grenzen. Ich glaube, wenn nur die drei zusammen wären, würde Ostern wie eine unscheinbare Regenwolke einfach an ihnen vorbei ziehen. Und das ist wohl auch okay so. Nicht alle müssen jeden Feiertag zelebrieren, aber für mich ist Ostern mit vielen bunten Erinnerungen verknüpft. Ostereier suchen bei den Omas, gemeinsames Frühstück und lecker Kuchen. Man entdeckt die ersten Krokusse und die Eltern stehen im Garten und lassen sich von der immer stärker werdenden Sonne das Gesicht wärmen. Wenn ich also auch dieses Jahr Ostern feiern will, dann ist es mein Auftrag, das Ganze in die Tat umzusetzen. Gestern hab ich den Anfang gemacht: Ostereier färben stand auf dem Plan. Ich war total gespannt, da ich zum ersten Mal Eier mit Lebensmitteln färben wollte. Generell finde ich das Thema Färben mit Lebensmitteln total interessant. Da sind Ostereier nur der Anfang – Haare, Wolle oder Kleidung sind nur ein paar Dinge, mit …

DIY Avocado Shampoo

Seit ein paar Jahren achte ich mehr darauf, was ich alles auf meine Haut und in meine Haare schmiere. Als Teenager habe ich mich einfach von den bunten Verpackungen verleiten lassen, Begriffe wie Lauryl-Sulfate und Parabene waren Fremdwörter. Und selbst wenn ich mich ein wenig mehr dafür interessiert hätte, wer kann schon etwas mit den langen komplizierten Wörtern, die in Minischrift aufgedruckt sind, anfangen? Meine Alternative zu herkömmlichen Shampoos wurden also Bioshampoos. Doch auch da ist die Liste der Inhaltsstoffe oft lang und für Laien schwer zu verstehen. Ich wollte also noch einen Schritt weiter gehen. Da ich nicht ganz auf Shampoo verzichten möchte (zumindest momentan nicht), musste eine Zwischenlösung her. Auf dem Blog von The Rogue Ginger habe ich dann ein Rezept für Avocado Shampoo gefunden. Alles, was ihr braucht sind: 3 Avocado Kerne Wasser eine Flasche einen Sieb und 80 – 100 ml Shampoo (ich habe LOGONA Ringelblume benutzt) Ihr merkt schon, ganz auf Shampoo wird nicht verzichtet, aber ihr reduziert den Shampooverbrauch enorm. Mit drei Avocado Kernen erhaltet ihr ungefähr einen Liter Shampoo, davon sind …

gesundes Müsli selbstgemacht

Vor ungefähr zwei einhalb Jahren war ich für ein paar Wochen auf einer Farm, wo die Frau sich einmal die Woche ihre Ration Müsli im Ofen zubereitet hat.  Ich war damals total beeindruckt wie einfach und lecker das ist und war mir sicher, das probiere ich auch aus. Ein paar zaghafte Versuche wurden auch unternommen; ich habe Haferflocken gekauft, getrocknetes Obst besorgt, aber an irgendwas ist es dann doch immer gescheitert und alles blieb im Schrank – bis heute 😉 Da ich ja in ein paar Tagen aus meiner WG ausziehe, wollte ich noch ein paar Abschiedsgeschenke machen. Und eins davon war selbstgemachtes Müsli. Also stand ich heute Nachmittag in der Küche und habe mich das erste mal daran versucht. Dabei war es wieder einer dieser Momente in denen man denkt: oh man, das hätte ich schon soooo viel früher machen sollen :D. Denn obwohl es mir ein klitzekleines bisschen verbrannt ist, war es doch sehr lecker und crunchy. Als Rezept habe ich mir ein Müsli mit vielen verschiedenen Nüssen und wenig Zucker ausgesucht. Hier ist die Zutatenliste: …

DIY Saisonkalender

In meinem letzen Blogbeitrag habe ich euch erzählt, dass ich im Moment versuche mehr regional und vor allem auch mehr nach Saison zu kaufen. Allerdings habe ich mich beim letzen Besuch auf dem Markt dabei ertappt, wie ich auf das Gemüse starrend erst mal sehr stark überlegen musste, was denn jetzt überhaupt noch frisch geerntet wird. Für den Sommer und Herbst könnte ich da locker verschiedenste Obst und Gemüsesorten aufzählen – im Winter sieht es da schon anders aus. Außer Grünkohl und Feldsalat ist mir erst einmal nicht viel eingefallen. Und es ist ja auch wirklich nicht viel, was wir in dieser Jahreszeit noch aus der Erde holen können, aber es gibt ja auch noch das ganze gelagerte Gemüse, dass trotzdem noch aus der Scheune im Nachbardorf geholt werden kann. Also habe ich beschlossen einen Saisonkalender zu basteln, der mich von der Küchenwand aus immer daran erinnert, wonach ich beim Marktbesuch besonders ausschauen möchte. Alles was ihr dafür braucht ist: 1 A2 Blatt Farben Gemüseliste und Gemüsevorlagen Als erstes habe ich dann auf der Liste …

Foto Jahresbegleiter mit Winston dem Erdferkel

  Erinnerungen sind unglaublich wichtig. Sie rufen uns schöne Momente, Herausforderungen, Abenteuer oder geliebte Menschen ins Gedächtnis. Und obwohl unser Gehirn alle diese besonderen Momente für uns im Gedächtnis aufbewahrt sind Fotos eine wunderschöne Erfindung. Details, an die man sich gar nicht mehr entsinnen kann kommen plötzlich im alten Familienalbum wieder zum Vorschein. Es macht Spaß mit Bildern eine kleine Zeitreise zu veranstalten. In Zeiten der Digitalkameras dauern diese Reisen aber meist seeeehr lange 😉 Man knipst und knipst und knipst und plötzlich hat man 500 Bilder vom Wochenendausflug. Selbst der geduldigste Freund würde wahrscheinlich beim Durchklicken all dieser Bilder einschlafen. Ich selbst schieße meist auch zu viele Bilder und wer hat schon Lust auf Bilder aussortieren? Deswegen möchte ich dieses Jahr ein Fotobuch anfangen. Aber es soll kein stinknormales Fotobuch sein, sondern eins, dass mich durch das Jahr begleitet. Jeden Monat klebe ich 10 Fotos ein, die meinen Monat widerspiegeln. Und klar, ich werde trotzdem noch mehr als 10 Fotos pro Monat auf meiner Kamera haben, aber man fotografiert schon anders, wenn man weiß, …

Mütze häkeln für Newbies

Meine Mitbewohnerin ist begeisterte Häklerin. Jede Woche hat sie ein neues Projekt und sitzt dann bei uns in der Küche und schwingt die Häkelnadel. Vor ein paar Monaten hat sie mir dann auch mal gezeigt wie es geht. Nachdem ich bereits im Stricken ziemlich versagt hatte und nie etwas außer einem ziemlich ungleichmäßigen Stirnband zustande bekommen habe, war ich etwas skeptisch. long story short – das häkeln ist mir viel leichter gefallen und schon bald saß ich mit meinem ersten Projekt für Stunden in meinem Bett und habe Maschen gezählt. Mein zweites Projekt war dann die Mütze, die ich euch heute zeigen möchte. 🙂 Ich finde Mützen häkeln super, weil es schnell und einfach geht und es außerdem noch preiswert ist. Meine Mütze ist aus 100 Prozent Schafwolle. Ich habe 2 Knäuel mit je 50 Gramm gekauft (insgesamt ca. 8 Euro) von denen ich ca. 70 Gramm gebraucht habe. Auf dem Bild seht ihr, dass meine Mütze unten mit einer anderen Farbe abschließt. Für die eine Reihe müsst ihr aber nicht extra ein Wollknäuel kaufen – …