Alle unter Gedanken verschlagworteten Beiträge

We need peace.

Heute schreibe ich schon meinen 36. Post. Dieser Blog macht mir unglaublich großen Spaß, er ist das Ventil für meinen kreativen Kopf und dass ich mich hier mit euch auszutauschen und auf euren Blogs herumzustöbern kann, schätze ich sehr. Seit ein paar Tagen juckt es mich jedoch in den Fingern hier auch einmal über ernstere Gedanken zu schreiben, die mich im Moment beschäftigen. Am Wochenende habe ich per Laptop die Bilder vom Attentat in Brüssel verfolgt. An diesem Wochenende sind aber nicht nur dort unschuldige Menschen gestorben, sondern auch in Afghanistan und Pakistan. Man selbst sitzt nur vorm Bildschirm und schaut schockiert auf Bilder von rennenden und schreienden Menschen. Und wie so oft in den letzten Monaten frage ich mich, was da gerade in unserer Welt passiert? Dieses Gefühl von Unsicherheit und Angst ist neu, irgendwie schien Europa und vor allem Deutschland doch immer so sicher. Und wahrscheinlich sind wir auch immer noch relativ sicher, aber es ist nicht zu übersehen – die westlichen Länder sind stärker ins Visier geraten. All die Konflikte im nahen …

ein (un)beschwerter Tag

Sitze am Schreibtisch, an meinem teuren Laptop, in meinem warmen Zimmer. Gerade bin ich zur Haustür hineingestolpert, nach einem ausgelassenen Abend mit Freunden. Jetzt ist der Kopf wieder voll. Voll mit fragenden Kindergesichtern, die nach Keksen und Lollies rufen. Voll mit Erwachsenen, die durch die Gänge schlurfen, alle gedrängt in engen Räumen mit niedrigen Decken. Sie sitzen beisammen bei Kaffee und Tee. Die Stimmungen könnte ausgelassen sein, aber stattdessen zieren Sorgenfalten die Stirn und die Gedanken schweben weit weit weg in ein Land, dass einmal Heimat war. Eigentlich wollte ich euch heute mit durch meinen freien Tag nehmen. Ich habe Fotos von meinem Frühstück, vom Besuch des Wochenmarkts, vom Geschirr spülen etc. gemacht – einfach weil ich Lust hatte, mich und meinen Blog euch noch ein bisschen mehr vorzustellen. Doch dann kam der Nachmittag im Flüchtlingsheim (ich helfe dort in einem Café) und es kam mir falsch vor Fotos zu zeigen, die einen unbeschwerten, spaßigen Tag zeigen. Stattdessen war mein Kopf voll mit entwurzelten Menschen und es tat gut ein paar Zeilen dazu aufzuschreiben. Wenn …