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Saisonkalender Frühling + Download für euch

Vor drei Tagen hat zumindest auf dem Blatt Papier der Frühling begonnen. Der Frühling ist eine wunderbare Jahreszeit. Die ersten Blumen drücken sich durch die noch kalte Erde. Die Sonne wärmt unsere Nasen und man kann wieder ohne Jacke im Park sitzen und Eis essen. Auch auf dem Teller wird es wieder bunter, vorbei ist die Zeit des eingelagertem Gemüse, endlich wird wieder frisch vom Feld geerntet. Es ist also auch Zeit für einen neuen Saisonkalender. Da hier bei uns noch alles mit einer weißen Schneedecke bedeckt ist und bei Minus sieben Grad die Pflanzen nicht im Traum daran denken, ihren Kopf aus dem Boden zu strecken, habe ich den Kalender total vergessen. Jenny von mein Veganes Kochbuch  hat mich aber dann erinnert, dass doch jetzt Frühling ist und ein neuer her muss! Ich habe also den Pinsel geschwungen und fleißig gemalt. Der fertige Kalender wird jetzt bei uns an den Kühlschrank geheftet, aber hoffentlich nicht nur da, denn Ich habe ihn für euch eingescannt und werde ihn hier zum Download zur Verfügung stellen. Wenn er …

Schluss mit halben Sachen.

Heute habe ich wieder mit schlechtem Gewissen den eingeschweißten Brokkoli auf das Fließband gelegt. Gleichzeitig habe ich versucht mir einzureden, dass ich ja zumindest meine Birnen nicht in eine Plastiktüte eingepackt habe – ein schwacher Trost. Es passiert so leicht, dass man sich an seinen eigenen Prinzipien vorbei schleicht. Es ist schließlich unglaublich einfach. In der Stadt sind hunderte Menschen mit vollen Einkaufstüten unterwegs und im Supermarkt hat die Frau vor und die Frau hinter dir jedes ihrer Gemüsesorten in eine gesonderte Tüte verfrachtet. Und du gehörst irgendwie dazu. Vielleicht gibst du dir ein bisschen mehr Mühe. Hier mal Bio Bananen gekauft, dort mal auf einem Wochenmarkt gewesen oder an einem Wochenende die Bahn statt des Autos benutzt. Reicht das? Diese Frage muss sich natürlich jeder selbst stellen. Wenn ich mich selbst frage, meine vielen Prinzipien und Sichtweisen vor mir ausbreite, dann muss ich mit einem eindeutigen Nein antworten. Nein es reicht mir nicht und ich weiß ich könnte so viel mehr machen. Deswegen fange ich heute damit an. Und damit ich morgen nicht wieder …